Ein Hersteller mag zwar in seiner Zentrale ein professionell produziertes Schulungsvideo erstellen, doch dieses Video ist selten für jeden Vertriebspartner gleichermaßen geeignet. Ein Wiederverkäufer, der eine Verkaufspräsentation vorbereitet, benötigt andere Informationen als ein Installateur, der Geräte konfiguriert, während ein Servicepartner präzise Anweisungen zur Fehlerbehebung benötigt.
Sobald Inhalte Grenzen überschreiten, ist die gesprochene Sprache nur noch ein Teil der Aufgabe. Produktbeschriftungen und Bildschirmtexte, darunter technische Daten, Diagramme, Software-Menüs, Folientexte und Verkaufsargumente, können weiterhin in der Ausgangssprache erscheinen.
Hier treffen die Schulung von Vertriebspartnern und die Lokalisierung von Videos aufeinander. Das Ziel besteht nicht darin, eine gesamte Videobibliothek planlos zu übersetzen, sondern eine strukturierte Sammlung mehrsprachiger Schulungsmaterialien zu erstellen, die jedem externen Partner die Informationen bereitstellt, die er für seine Rolle, seinen Markt und seine Phase im Partner-Lebenszyklus benötigt.
Was ist eine Schulung für Vertriebspartner?
Unter „Channel-Partner-Schulung“ versteht man die strukturierte Weiterbildung, die ein Unternehmen für externe Vertriebspartner, Händler, Wiederverkäufer, Installateure, Dienstleister und andere Partner anbietet, die seine Produkte verkaufen, implementieren oder Supportleistungen dafür erbringen.
Es mag zwar Teil eines umfassenderen Partner-Enablement-Programms sein, doch die Schulung selbst konzentriert sich auf Produkt-, Vertriebs-, Technik- und Servicewissen. Das Partner-Enablement umfasst zudem Bereiche wie Tools, Ressourcen, Kommunikation und die kontinuierliche Partnerbetreuung.
Diese Unterscheidung ist wichtig, da es sich bei der Partnerschulung nicht einfach um eine interne Mitarbeiterschulung handelt, die einem anderen Publikum vermittelt wird. Externe Partner können verschiedene Anbieter vertreten, unterschiedliche Kundensegmente bedienen und für verschiedene Abschnitte der Customer Journey verantwortlich sein.
Öffentliche Partnerprogramme zeigen, wie vielfältig diese Rollen sein können. Das Channel-Partner-Ökosystem von ABB umfasst Distributoren, Schalttafelbauer, Installateure, Dienstleister, Systemintegratoren und OEMs. Entrust trennt im Rahmen seines Distributorprogramms die Vertriebs- und die technische Schulung voneinander und erwartet von den teilnehmenden Distributoren, dass sie beim Aufbau und bei der Schulung von Wiederverkäufernetzwerken mitwirken.
Ein sinnvolles Schulungsprogramm für Vertriebspartner beginnt daher bei den Rollen und nicht bei den Dateien. Vor der Lokalisierung eines Videos sollte der Hersteller wissen, wer es benötigt, was dieser Partner anschließend beherrschen muss und welche Teile der Botschaft weiterhin zentral gesteuert werden müssen.
Warum Schulungsvideos mehr brauchen als nur eine übersetzte Sprachausgabe
In einem technischen oder Produktschulungsvideo lernen die Zuschauer aus dem Zusammenspiel von dem, was sie hören, und dem, was sie sehen. Die visuelle Ebene ist keine reine Dekoration, wenn sie die Produktinformationen enthält, die zum Verständnis oder zur Ausführung einer Aufgabe erforderlich sind.
Zu den jüngsten anonymisierten Videoübersetzungsprojekten, die für diesen Artikel untersucht wurden, gehörten Erläuterungen zu Industrieanlagen, Führungen durch Fabrikprozesse, Produkt-Schulungsvideos, Installationsanleitungen, Software-Schnittstellen, Kursfolien, Diagramme, technische Daten, Modellbezeichnungen, Produktetiketten und Werbebeschriftungen. Die untersuchten Projektmuster umfassten zudem chinesische und englischsprachige Quellinhalte, die für den englischen, spanischen und andere Märkte lokalisiert wurden.
Diese Projektmuster beweisen nicht, dass jeder Uploader ein Hersteller, Vertreiber oder Channel-Manager war. Sie zeigen jedoch, welche Art von Informationen erhalten bleiben müssen, wenn Produktwissen zwischen Märkten weitergegeben wird.
Wenn der Kommentar synchronisiert wird, ein Hydraulikdiagramm, eine Datenbankabfrage, ein Installationsetikett, eine Maschineneinstellung oder eine Produktspezifikation jedoch unübersetzt bleibt, enthält das lokalisierte Video zwei miteinander konkurrierende Sprachebenen. Der Partner hört die Anweisung in einer Sprache, während er die technischen Details in einer anderen liest.
Trainingsvideos dem Partner-Lebenszyklus zuordnen
Wenn man alle Ressourcen unter dem Begriff “Partnerschulung” zusammenfasst, ist es schwierig zu entscheiden, was die einzelnen Märkte benötigen. Ein praktischerer Ansatz besteht darin, die Videos den Entscheidungen und Aufgaben zuzuordnen, mit denen die Partner im Laufe der Zeit konfrontiert sind.

Einarbeitung neuer Partner
Das Onboarding schafft die gemeinsame Grundlage: das Produktportfolio, die Zielkunden, die Markenpositionierung, den Bestellprozess, die Partnersysteme, die Supportkanäle und die Erwartungen an das Programm.
Videos sollten in dieser Phase prägnant und relativ einheitlich gehalten werden. Wenn das Portfolio je nach Markt variiert, sollten die lokalen Versionen nur die Produkte, Bestellwege und Support-Optionen zeigen, die dort tatsächlich verfügbar sind.
Vertriebsbereitschaft
Das Vertriebstraining bereitet die Partner darauf vor, einen geeigneten Anwendungsfall zu identifizieren, das Produkt präzise zu erklären, eine Vorführung durchzuführen und die genehmigten Verkaufsargumente zu verwenden.
Zu den relevanten Materialien können Produktübersichten gehören, Technische Demos, Vergleichsmodule, Beispiele für den Umgang mit Einwänden, Anwendungsszenarien und Einführungsveranstaltungen. Die Informationen auf dem Bildschirm sind oft sehr dicht: Modellnummern, Abmessungen, Bezeichnungen von Funktionen, Leistungstabellen, Verpackungsdetails und Kampagnenhinweise müssen möglicherweise alle überprüft werden.
Technische und betriebliche Einsatzbereitschaft
Installateure, Techniker und Servicepartner benötigen detailliertere Anleitungen. Ihre Schulungsvideos zu Geräten kann die Montage, Konfiguration, Maschinenbedienung, Wartung und Diagnose umfassen, während Software-Schulungen sich auf die Einrichtung eines Benutzerkontos, die Lizenzverwaltung oder die Abwicklung von Gewährleistungsansprüchen beziehen können.
Entscheidungen zur Lokalisierung sollten sich am Produkt und an der jeweiligen Aufgabe orientieren. Eine übersetzte Anweisung muss sich auf dieselbe Steuerung, Komponente, dasselbe Menü oder denselben Messwert beziehen, die bzw. der auf dem Bildschirm angezeigt wird. Wenn in der genehmigten Dokumentation ein bestimmter Begriff für eine Komponente verwendet wird, sollte im Video keine zweite Übersetzung eingeführt werden. Wenn Partner ebenfalls Endnutzer unterstützen, sollte die Terminologie in allen Schulungsmaterialien einheitlich bleiben und Videos zur Produktunterstützung.
Zertifizierung und Produktaktualisierungen
Die Inhalte der Zertifizierung dienen dazu, Kenntnisse zu überprüfen, anstatt sie lediglich zu vermitteln. Videos, Tests und Referenzmaterialien sollten einheitlich dieselbe Terminologie und dieselbe Produktversion verwenden.
Produkteinführungen und Software-Releases bringen eine zusätzliche Anforderung mit sich: die Aktualitätskontrolle. Jedes lokalisierte Modul sollte seine Produktversion, den Markt, die Sprache und das Überprüfungsdatum angeben, damit Partner aktuelles Material von einem älteren Export unterscheiden können.
Welche Schulungsvideos für Partner sollten Hersteller als Erstes lokalisieren?
Die Lokalisierung der gesamten Bibliothek ist selten der beste Ausgangspunkt. Die erste Charge sollte eine hohe Wiederverwendbarkeit mit einer klaren wirtschaftlichen oder betrieblichen Relevanz verbinden.
Legen Sie anhand von fünf Fragen die Prioritäten für die Bibliothek fest:
- Relevanz der Rolle: Unterstützt das Video eine bestimmte Aufgabe in den Bereichen Vertrieb, Installation, Service oder Zertifizierung?
- Wiederverwendung: Wird dieselbe Master-Datei für mehrere Partner, Schulungsgruppen oder Märkte verwendet?
- Informationsrisiko: Könnte eine falsch übersetzte Angabe, Beschreibung, Kennzeichnung oder Anweisung dazu führen, dass das Produkt anders präsentiert oder gehandhabt wird?
- Bild-Text-Dichte: Wird in dem Video auf Benutzeroberflächen, Diagramme, Tabellen, Folientexte, Beschriftungen, Warnhinweise oder animierte Erläuterungen zurückgegriffen?
- Versionsstabilität: Bleibt der Inhalt lange genug aktuell, um eine Lokalisierung zu rechtfertigen, oder kann er anhand einer kontrollierten Master-Version aktualisiert werden?
Bei diesem Ansatz wird in der Regel ein gezielter erster Teil bevorzugt: eine Einführung in das Portfolio, eine oder zwei Vorführungen der Kernprodukte, wesentliche Module zur Installation oder Konfiguration sowie die technischen Inhalte, die für die Partnerzulassung oder -zertifizierung erforderlich sind.
Kurzfristige Ankündigungen, Videos zu auslaufenden Produkten und Inhalte, die für die Zielgruppe nicht relevant sind, können warten.
Entscheiden Sie, was global beibehalten wird und was je nach Markt angepasst wird
Lokalisierung bedeutet nicht, dass jede Region die Erlaubnis erhält, jedes Element neu zu formulieren. Hersteller benötigen eine Inhaltsrichtlinie, die kontrollierte Produktinformationen von zulässigen Marktanpassungen trennt.
Zentrale Steuerung gewährleisten:
- Produkt- und Modellbezeichnungen
- Genehmigte Positionierung und Angaben
- Wichtige technische Daten
- Geschützte Begriffe und Markenelemente
- Sicherheits-, Gewährleistungs- oder rechtliche Formulierungen, die einer zentralen Genehmigung bedürfen
Für jeden Markt überprüfen bzw. anpassen:
- Gesprochene Sprache und Untertitel
- Anweisungen und Erläuterungen auf dem Bildschirm
- Einheiten, Währungen, Datumsangaben und lokale Formate
- Verfügbare Produkte, Angebote und Bestellmöglichkeiten
- Unterstützung vor Ort und Kontaktdaten
- Beispiele, die einen regionalen Kontext erfordern
Die Abgrenzung sollte vor Beginn der Übersetzung festgelegt werden. Ein regionaler Lektor kann bestätigen, ob ein Begriff natürlich klingt, doch die Entscheidung darüber, ob dieser Begriff fachlich korrekt ist, sollte ein Produktspezialist treffen.
Rechtliche Hinweise, Sicherheitshinweise, Gewährleistungsangaben und vorgeschriebene Angaben müssen je nach den Richtlinien des Unternehmens und dem Zielmarkt möglicherweise gesondert genehmigt werden.
Den gesamten Text übersetzen Visuelles Training Erfahrung
Untertitel machen Dialoge lesbar, ersetzen jedoch nicht den bereits im Video enthaltenen Text. Schulungen für Vertriebspartner können mehrere Informationsebenen enthalten:
- Mündliche Erläuterungen und Vorführungen
- Untertitel oder Bildunterschriften
- Produktetiketten, Modellnummern und Verpackungstexte
- Software-Menüs, Schaltflächen und Konfigurationsbildschirme
- Diagramme, Prozessbeschriftungen und Hinweispfeile
- Tabellen, technische Daten, Diagramme und Vergleichstabellen
- Folientitel, Warnhinweise und Schrittnummern
Es ist nicht immer die richtige Vorgehensweise, jede sichtbare Zeichenfolge zu übersetzen. Jedes Element sollte als „übersetzen“, „anpassen“, „beibehalten“ oder „entfernen“ klassifiziert werden.
Eine Modellnummer muss möglicherweise unverändert bleiben. Ein Software-Menü muss möglicherweise an die im Zielmarkt verfügbare Benutzeroberfläche angepasst werden. Eine Maßeinheit muss möglicherweise nur dann umgerechnet werden, wenn in den genehmigten regionalen Unterlagen die umgerechnete Einheit verwendet wird. Ein befristetes Aktionsangebot muss möglicherweise entfernt werden, wenn es für den Zielmarkt nicht gilt.
Dies ist auch der Ort, an dem visuelle Übersetzung unterscheidet sich von Untertitel und Sprachübersetzung. Vozo Visual Translate erkennt Text auf dem Bildschirm, entfernt den Originaltext, übersetzt ihn und baut die visuelle Ebene in der Zielsprache neu auf.

Die Teams können das Ergebnis im Kontext überprüfen und Formulierungen, Platzierung, Gestaltung, Timing und Animationen anpassen. Bei Schulungsmaterialien, die Folien, Beschriftungen, Anweisungen, Benutzeroberflächen und Produkthinweise kombinieren, bleibt die Überprüfung an dem Bildausschnitt angehängt, in dem die Informationen erscheinen.
Einen strukturierten Lokalisierungsprozess aufbauen
Der Prozess sollte so reproduzierbar sein, dass Produktaktualisierungen berücksichtigt werden können, und gleichzeitig so selektiv, dass er die technische Überprüfung unterstützt.
Partner und Aufgabe definieren
Halten Sie die Rolle des Partners, den Markt, die Zielsprache, die Produktversion und das angestrebte Schulungsergebnis fest.
“Spanisches Vertriebsvideo” ist zu allgemein. “Spanische Produktvorführung für Wiederverkäufer zur Vorbereitung von Kundendemonstrationen” vermittelt dem Lokalisierungsteam eine klare Vorstellung von der Zielgruppe, dem Kontext und dem erforderlichen Detaillierungsgrad.
Jede sprachhaltige Schicht prüfen
Erfassen Sie die Sprachausgabe, Untertitel, Folien, Grafiken, Benutzeroberfläche, Beschriftungen, Maße, Warnhinweise und Kontaktdaten.
Geben Sie an, welche Elemente bearbeitbar sind und welche in das gerenderte Video eingebettet sind. Wenn sich das Video auf ein Handbuch, eine Bewertung, ein Produktdatenblatt oder eine Benutzeroberfläche bezieht, beziehen Sie diese Materialien in die Terminologieprüfung mit ein.
Begriffe im Bereich der Verriegelung und Anpassungsregeln
Erstellen Sie eine genehmigte Begriffsliste für Produktnamen, Komponenten, Funktionen, Abkürzungen, Werbeaussagen und Begriffe, die unverändert bleiben sollen.
Fügen Sie Marktvorschriften für Einheiten, Datumsformate, Höflichkeitsformen, Produktverfügbarkeit und Supportinformationen hinzu. In der Erzählstimme, den Untertiteln, den Bildtexten, den Bewertungen und den zugehörigen Unterlagen sollte durchgehend dieselbe Terminologie verwendet werden.
Alle lokalisierten Ebenen aus demselben Master erstellen
Übersetzen Sie das Skript und die Untertitel, erstellen Sie die ausgewählte Sprachgestaltung und lokalisieren Sie den eingebetteten Bildtext anhand derselben genehmigten Quellversion.
Dadurch wird verhindert, dass sich die Sprachausgabe und die visuelle Darstellung voneinander entfernen. Wenn die sichtbare Produktschnittstelle nicht lokalisiert ist, sollten Sie erkennbare Bezeichnungen beibehalten und die Aktion mithilfe eines genehmigten Overlays oder einer Sprachausgabe erklären.
Sehen Sie sich das fertige Video im Kontext an
Bei einer reinen Skriptprüfung können beschnittener Text, eine Beschriftung, die ein Steuerelement verdeckt, eine übersetzte Einblendung, die zu schnell verschwindet, oder ein Kommentar, der nicht mehr zur hervorgehobenen Komponente passt, nicht erkannt werden.

Die Prüfer sollten sich das fertige Video ansehen und die Stellen überprüfen, an denen technische Daten, Verfahren, Warnhinweise, Kontrollmaßnahmen oder Werbeaussagen vorkommen.
Verantwortlichen für die Überprüfung zuweisen und zurücksetzen
“An das Lokalisierungsteam weiterleiten” ist kein vollständiger Überprüfungsplan. Verschiedene Prüfer sollten für unterschiedliche Arten der Korrektheit verantwortlich sein.
Die Abteilung „Channel Enablement“ oder „Produktmarketing“ ist für die Zielgruppe, die genehmigte Botschaft, den Schulungsumfang und den Veröffentlichungsstatus verantwortlich.
Produkt- oder technische Spezialisten überprüfen Spezifikationen, Verfahren, Bezeichnungen von Komponenten, Schnittstellenverweise und die Richtigkeit der Produktversionen.
Die regionalen Vertriebsteams überprüfen die Marktverfügbarkeit, den Partnerkontext, lokale Formate und Supportwege.
Sprachprüfer überprüfen die Bedeutung, den Sprachfluss, die Terminologie und die Konsistenz zwischen Sprachausgabe, Untertiteln und visuellem Text.
Video- oder Lokalisierungsproduzenten überprüfen das Timing der Untertitel, die visuelle Umsetzung, die Lesbarkeit, die Platzierung, die Animation und die Exportqualität.
Bei höherwertigen oder technisch komplexen Modulen kann ein Pilotpartner zudem prüfen, ob das fertige Video die beabsichtigte Aufgabe erfüllt.
Versions- und Genehmigungsunterlagen führen
Die langfristige Herausforderung besteht nicht darin, das erste lokalisierte Video zu produzieren. Vielmehr geht es darum, zu wissen, welche Version auch nach Produktänderungen noch aktuell bleibt.
Verwenden Sie eine einheitliche Namenskonvention, die das Produkt, den Markt, die Sprache, die Version und das Freigabedatum angibt. Pflegen Sie eine einzige genehmigte Masterdatei und kennzeichnen Sie jede daraus abgeleitete lokalisierte Datei.
Wenn sich eine Produktfunktion, eine Spezifikation, eine Schnittstelle, ein Anspruch, eine Richtlinie oder eine Garantie ändert, aktualisieren Sie zunächst den Stammsatz. Das Team kann dann feststellen, welche Sprachversionen davon betroffen sind, anstatt jede Regionalniederlassung bitten zu müssen, ihre Videobibliothek eigenständig zu überprüfen.
Auch bei unveränderten Inhalten sollten weiterhin ein Verantwortlicher und ein Überprüfungsdatum angegeben sein. Ohne diese Angaben kann eine korrekte Übersetzung weiterhin im Umlauf bleiben, obwohl die zugrunde liegenden Produktinformationen bereits veraltet sind.
Verwenden Sie eine praktische Checkliste für die Qualitätssicherung
Bevor Sie ein lokalisiertes Schulungsvideo für Partner veröffentlichen, vergewissern Sie sich, dass:
- Das Video stimmt mit der genehmigten Quelle und der Produktversion überein.
- Produktnamen, Modellnummern, technische Daten und Angaben entsprechen der genehmigten Terminologie.
- Kommentare, Untertitel, Beschriftungen, Diagramme, UI-Referenzen und Erläuterungen stimmen miteinander überein.
- Der übersetzte Text ist gut lesbar, bleibt lange genug sichtbar und verdeckt weder das Produkt noch die entsprechenden Bedienelemente.
- Einheiten, Datumsangaben, Währungen, Produktverfügbarkeit, Bestelldetails und Support-Informationen sind für den jeweiligen Markt korrekt.
- Die zuständigen sprachlichen, fachlichen und regionalen Prüfer haben das endgültige Video freigegeben.
Bei Inhalten mit geringerem Risiko kann eine Person mehr als eine Prüfungsfunktion übernehmen. Technische, sicherheitsrelevante, garantiebezogene oder regulierte Inhalte erfordern unter Umständen einen strengeren Genehmigungsprozess.
Ermitteln Sie den Umfang und die Kontrolle, bevor Sie geschäftliche Auswirkungen geltend machen
Die Lokalisierung von Schulungsinhalten kann zwar die Bereitschaft der Partner fördern, doch ein Video allein ist kein Beweis für Umsatzwachstum, eine kürzere Einarbeitungszeit oder eine höhere Produktivität der Partner.
Beginnen Sie mit Kennzahlen, die das Channel-Team direkt beobachten kann:
- Abdeckung der wichtigsten Partnerrollen und Märkte
- Prozentualer Anteil der in jeder Zielsprache verfügbaren Kernmodule
- Absolvierung der Pflichtmodule und Erlangung des Zertifikats
- Bewertungsergebnisse
- Häufig gestellte Fragen oder Begriffsprobleme
- Prüfdurchlaufzeit und Nacharbeit
- Veraltete Versionen wurden identifiziert und entfernt
- Rückmeldungen von regionalen Teams und Partnern
Kommerzielle Kennzahlen können später untersucht werden, erfordern jedoch einen klar definierten Vergleich. Wenn ein Team lokalisierte Schulungen mit der Demo-Bereitschaft, Support-Eskalationen, Zertifizierungen oder Vertriebsergebnissen in Verbindung bringen möchte, sollte es den jeweiligen Zeitraum, die Partnergruppe, das Produkt und den Markt dokumentieren, anstatt jede Veränderung der Lokalisierung zuzuschreiben.
Von einem übersetzten Video zu einem mehrsprachigen Schulungssystem für Partner
Ein solides Schulungsprogramm für Vertriebspartner beginnt nicht mit dem umfangreichsten Videoordner. Es beginnt mit einer Rolle, einem Markt und einer Produktaufgabe.
Hersteller können dann die am besten wiederverwendbaren Inhalte auswählen, festlegen, welche Informationen global gültig bleiben, jede Anleitungsschicht, auf die sich die Partner stützen, lokalisieren und ein übersichtliches Genehmigungsprotokoll führen.
Bei Videos, die Produktetiketten, technische Daten, Software-Bildschirme, Diagramme, Folien oder animierte Einblendungen enthalten, schließt die visuelle Übersetzung eine Lücke, die durch Synchronisation und Untertitelung offen bleibt. Vozo Visual Translate kann Text auf dem Bildschirm erkennen, löschen, übersetzen und neu erstellen, ohne dass die ursprünglichen Projektdateien erforderlich sind, wobei das Ergebnis für das Korrekturlesen im Kontext und visuelle Anpassungen verfügbar bleibt.
Beginnen Sie mit einem häufig genutzten Schulungsvideo für Partner und einem Zielmarkt. Lokalisieren Sie den gesprochenen Text, die Untertitel und die Produktinformationen auf dem Bildschirm als ein einheitliches Ergebnis und wenden Sie den genehmigten Prozess anschließend für die nächste Sprache erneut an.
Häufig gestellte Fragen
Was sind Schulungsvideos für Partner?
Schulungsvideos für Partner dienen der Weiterbildung von externen Vertriebspartnern, Händlern, Wiederverkäufern, Installateuren, Dienstleistern und anderen Vertriebspartnern. Sie können Themen wie Einarbeitung, Produktwissen, Verkaufspräsentationen, Installation, Konfiguration, Service, Zertifizierung und Produktaktualisierungen behandeln.
Was ist der Unterschied zwischen einer Partner-Schulung und einer internen Vertriebsschulung?
Interne Vertriebsschulungen sind auf die eigenen Mitarbeiter und Systeme eines Unternehmens zugeschnitten. Partnerschulungen richten sich an unabhängige Organisationen mit unterschiedlichen Rollen, Produktportfolios, Marktzuständigkeiten und technischen Zugriffsrechten. Zwar können einige Unterlagen gemeinsam genutzt werden, doch können sich die Zielgruppe, die Beispiele, die Zugriffsrechte und der Durchführungsweg unterscheiden.
Welche Arten von Videos sollten Hersteller den Händlern zur Verfügung stellen?
Die richtige Mischung hängt von der Rolle des Vertriebspartners ab. Zu den gängigen Kategorien zählen die Vorstellung des Produktportfolios, Produktvorführungen, genehmigte Verkaufsargumente, Unterstützung bei der Bestellung oder bei der Systemnutzung, Installation und Konfiguration, Fehlerbehebung, Zertifizierung sowie Informationen zu neuen Versionen.
Ein Distributor, der auch Wiederverkäufer schult, benötigt möglicherweise modulare Inhalte, die er verschiedenen nachgelagerten Rollen zuweisen kann.
Welche Schulungsvideos für Vertriebspartner sollten zuerst lokalisiert werden?
Priorisieren Sie Videos, die eine definierte Partneraufgabe unterstützen, mehreren Partnern oder Märkten dienen, wirtschaftlich oder technisch wichtige Informationen enthalten und stabil genug sind, um wiederverwendet zu werden.
Videos mit vielen Textpassagen auf dem Bildschirm verdienen besondere Aufmerksamkeit, da Untertitel allein nicht ausreichen, um die gesamte Anleitung zu lokalisieren.
Warum reichen Untertitel für Schulungsvideos von Vertriebsunternehmen nicht aus?
Untertitel geben den gesprochenen Text wieder, doch bei Produktschulungen können auch Beschriftungen, technische Daten, Diagramme, Benutzeroberflächen, Folientexte, Warnhinweise und im Video eingebettete Erläuterungen eine Rolle spielen.
Diese Elemente müssen separat überprüft werden, damit die gesprochenen und die visuellen Anweisungen aufeinander abgestimmt bleiben.
Wer sollte ein lokalisiertes Schulungsvideo für Partner prüfen?
Die Überprüfung sollte die sprachliche Qualität, die inhaltliche oder technische Richtigkeit, die Marktrelevanz sowie die endgültige Videopräsentation umfassen.
Je nach Inhalt können dabei ein Sprachprüfer, ein Produktspezialist, ein regionaler Channel-Verantwortlicher, ein Enablement-Manager, ein Videoproduzent und ein Pilotpartner beteiligt sein.
Wie oft sollten Schulungsvideos für Partner aktualisiert werden?
Es gibt keinen einheitlichen Zeitplan. Sehen Sie sich ein Video an, wenn sich die Produktversion, die Benutzeroberfläche, die technischen Daten, die Angaben, die Richtlinien, die Marktverfügbarkeit oder die Supportkanäle ändern.
Auch bei unveränderten Inhalten sollten weiterhin ein Verantwortlicher und ein Überprüfungsdatum angegeben werden, damit alte Sprachversionen nicht auf unbestimmte Zeit im Umlauf bleiben.